Landtagsabgeordneter informiert sich beim ASB Witten

25.01.2012 Bestandsaufnahme vor Ort - Thomas Stotko besucht Samariter in Witten
Die geplanten Änderungen bzw. Neuerungen im Rettungsdienstgesetz Nordrhein Westfalen (RettG NRW) sorgen bei den Hilfsorganisationen im Land für einigen Unmut. „Die geplante Novellierung berücksichtigt, für mein Verständnis des Bevölkerungsschutzes, das Ehrenamt nicht ausreichend, “ erklärt der Geschäftsführer des ASB Witten Thorsten Jung. Beim Besuch von Thomas Stotko (MdL) bei den Samaritern in Witten Anfang der Woche, zeigte der Wittener Abgeordnete großes Verständnis für die Sorgen der Hilfsorganisationen um ihr Ehrenamt und stellte sich auf die Seite von ASB, Johanniter, Malteser und Rot-Kreuzler.
„Wir mussten feststellen, dass die Entwürfe zur Erneuerung des RettG, bedrohlich für die Aufrechterhaltung, Ausbildung und Förderung des ehrenamtlichen Bevölkerungsschutzes sind. Die geplanten bzw. angedachten Veränderungen bedeuten nicht nur für unsere Einheit in Witten, sondern für das Ehrenamt in diesem Bereich, bei allen Organisationen, eine sehr unsichere Zukunft. Nach dem Wegfall des Wehrdienstes und damit verbunden auch des Ersatzdienstes, sind wir so wieso schon vor das Problem gestellt ausreichend ehrenamtliche Helfer zu akquirieren um die Einsatzbereitschaft unserer Einheit auch weiterhin zu gewährleisten,“ so der Wittener ASB-Geschäftsführer.
Unterstützung gab es jetzt aus der Politik. Der Wittener Sozialdemokrat und Mitglied des Landtages Thomas Stotko informierte sich vor Ort, beim ASB in Witten, über die derzeitige Lage, die Hoffnungen aber auch Ängste des Wohlfahrtsverbandes in Bezug auf das Ehrenamt und dessen Förderung. Stotko stellte sich auf die Seite der Hilfsorganisationen und versprach die Interessen der HiOrgs auch im Landtag zu vertreten. „Es war ein sehr fruchtbares Treffen und wir freuen uns sehr über das Verständnis und das offene Ohr, das uns Herr Stotko entgegen gebracht hat. Wir sind darauf angewiesen, dass das Ehrenamt in NRW die Wertschätzung erfährt, die es verdient hat, “ resümierte Thorsten Jung nach dem Treffen.
Foto v. links: Frank Brandt (stellv. Vorsitzender ASB KV Witten)
Thomas Stotko (MdL)
Thorsten Jung (Geschäftsführer ASB KV Witten )





